Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Berufsorientierungskurs

Jugendliche der Erich-Fried-Hauptschule haben an einem Berufsorientierungs-Kurs in der evangelischen Jugendbildungsstätte in Hagen teilgenommen.

„Augen auf bei der Berufswahl!" Dieses Motto nimmt auch die Erich-Fried-Schule sehr ernst. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und dem Verein „move on work" haben vom 16. bis zum 20. Juni insgesamt 21 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 der Gemeinschaftshauptschule an einem Berufsorientierungscamp in der evangelischen Jugendbildungsstätte in Hagen-Berchem teilgenommen.

„Immer wieder wird von der Wirtschaft beklagt, dass Schüler nicht genügend auf die Berufs- und Arbeitswelt vorbereitet werden. Mit dem Berufsorientierungscamps handeln wir präventiv und leisten einen wesentlichen Beitrag für den erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf", sagt Diplom-Pädagogin Christine Schwabe, die an der Erich-Fried-Schule als zusätzliche Kraft für die Berufsberatung eingestellt wurde.

Ein reines Vergnügen war das Leben im Camp für die Jugendlichen sicher nicht. Morgens um 5.30 Uhr rappelte der Wecker und los ging es an den Arbeitsplatz.

An zwei Praxistagen konnten die Schüler ihre Eignung in zwei Ausbildungsberufen testen. Das Angebot war vielfältig: Ob Steinmetz oder Altenpfleger, Verkauf oder Friseurin, für jeden war etwas dabei. „Um den Schülern den Übergang von der Schule in den Beruf bewusst zu machen, lösen wir uns auch vom Lernort Schule und lassen uns von außerschulischen Trainern unterstützen", so Christine Schwabe, die das Camp mitorganisiert hat.

Die Woche im Orientierungscamp haben die Jugendlichen durchaus positiv aufgenommen. Einzelgespräche und Gruppenarbeiten standen dort ebenfalls auf dem Programm. „Diese Gruppenarbeiten und insbesondere die Methodenvielfalt werden von den Teilnehmern besonders positiv empfunden und tragen zum Erfolg des Berufsorientierungscamps bei", so Franz Flachs, Bildungsreferent bei „move on work".

Robert Stratmann, Leiter der Erich-Fried-Schule, begrüßt diese Form der Beschäftigung mit dem späteren Beruf. Man könne damit nie früh genig anfangen, meinte er. So könne man am besten Ausbildungsabbrüche verhindern. Am Dienstag dieser Woche präsentierten die „Camper" stolz ihren Eltern die Ergebnisse der für viele aufschlussreichen Woche.

(WAZ Gladbeck 25.06.08)

 

 

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Veröffentlicht am: 15.06.2010

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veröffentlich am 04.07.2018