Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Kooperation mit der Backstube Malzer

Eine Erfolgsgeschichte

 

 

Kooperation zwischen der Erich-Fried-Schule und der Kette Malzer's Backstube mündet in Ausbildungsplätze. Katrin Gollan, Fayros Semmo und Eileen Packeisen haben es geschafft.
Eine wahre Erfolgsgeschichte mit mehrfachem Happyend ist die Lernpartnerschaft zwischen der Erich-Fried-Schule und der Kette Malzer's Backstube, die mit mehreren Filialen in Gladbeck vertreten ist und mit über 120 im gesamten Ruhrgebiet.
Aktuelles greifbares Ergebnis der Partnerschaft, die intensiv seit zweieinhalb Jahren läuft und noch lange nicht enden soll: Gerade haben drei Schülerinnen der Erich-Fried-Schule ihre Probezeit erfolgreich absolviert und dürfen sich beste Chancen auf eine Festanstellung ausrechnen.
Katrin Gollan (17) und Fayros Semmo (18) haben den Einstieg ins Berufsleben über ein Tagespraktikum geschafft. Schülerinnen und Schüler gehen bei diesem Modell fünf Tage am Block und anschließend einen Tag pro Woche in ihren Praktikumsbetrieb, freiwillig ein Schulhalbjahr lang. Eileen Packeisen (17) landete über ein ganz normales Bewerbungsverfahren im Ausbildungsvertrag bei Malzer's.
Andrea van Dillen, Ausbildungsbeauftragte des Unternehmens, die Sozialpädagogin Christine Schwabe, die für den Bereich Übergang von der Schule in den Beruf an der Erich-Fried-Schule zuständig ist, und die Lehrerin Beate Kukla, Berufswahlkoordinatorin der Schule, sind voll des Lobes über die Partnerschaft. „Super läuft das mit der Kooperation", meinen die beiden Schulvertreterinnen. „Besonders seit Frau van Dillen dabei ist." Die kommt in die Schule (das Modell läuft auch in anderen Städten), bietet Praktikumsplätze an, stellt sie vor und führt auch Vorstellungsgespräche mit den Schülern, die sich interessieren.
Für sie ist ganz klar: „Wir wollen Menschen, die zu uns passen. Entscheidend ist die Motivation. Noten sind zwar auch wichtig, stehen aber nicht im Vordergrund. Die Leute müssen wollen. Wer will, der setzt sich auch hin und schafft das." Oft sehe sie diese Motivation eben nicht - aber nicht hier, nicht an dieser Schule.
Und wer sich reinhängt, der hat dann bei Malzer's Backstube auch die besten Aussichten. „Nach der Ausbildung steht die Übernahme", macht Andrea van Dillen eine eindeutige Ansage. „Wir wollen und brauchen Fachkräfte." Und Aufstiegsmöglichkeiten in Führungspositionen gebe es auch - bis zur Filial- oder Bezirksleitung.
Und wie fühlen sich die drei angehenden Bäckereifachverkäuferinnen, die eine Punktlandung hingelegt haben und jetzt in Filialen in Erle und Altenessen ausgebildet werden? Sie alle seien froh, einen Platz gefunden zu haben, sagen sie. „Ich hätte nie gedacht, dass ich das schaffe", meint Fayros Semmo, die nebenbei auch gleich zum Fotomodell wurde: Ihr Konterfei ziert (zusammen mit dem von drei weiteren Azubis) Plakate, Flyer, eine Million Brötchentüten.
Apropos Brötchen: „Es macht auch Spaß, mit Kunden umzugehen. Aber backen, das ist richtig schön", sind sich die drei einig.
(Quelle:WAZ 15.12.08)

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Veröffentlicht am: 15.06.2010

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veröffentlich am 04.07.2018