Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Schulleben

Das ABC des Schulalltags

Alternatives Sport- und Spielefest | Arbeitsgemeinschaften | Außerschulische Partner | Außerschulische Wettkämpfe | Berufswahlvorbereitung | Einschulung | Elterngespräche | Elternsprechtage | Erste Hilfe | FördermaßnahmenFörderverein | Gemeinsames Frühstück | Hausordnung | Informatik | Jugendgerichtshilfe | Kennenlernfahrt / Spielefest | Kinderfest | Klassenfahrten | Mädchenarbeit | ProjektwochenSchulentlassungSchwimmunterricht | Tanz AG | Theater AG (wir spielen Theater) | Türkeifahrt

topAlternatives Sport- und Spielefest:

Das mit den Bundesjugendspielen im jährlichen Wechsel stattfindende Sport- und Spielefest fördert in besonderem Maße Gemeinschaftserlebnisse. Durch den Verzicht auf Einzelwertungen wird die Gruppe gestärkt. Das Gesamtergebnis ist als Ziel definiert und baut dadurch bei den Schülern Egozentrik ab. Die bei den Bundesjugendspielen stattfindende und von Schülern oft geforderte Messung und Bewertung sportlicher Leistungen , die zudem der Zensurenfindung dient, wird dann durch die Durchführung der BJSp (Bundesjugendspiele) während des Sportunterrichts in den Klassen erreicht.

Um die Besonderheit dieses Sport- und Spielefestes herauszustellen, finden diese Ereignisse an wechselnden Orten statt. Als sehr geeignet stellt sich eine große Spielwiese im Wittringer Wald dar, die von allen Beteiligten gut angenommen wird und diesem Fest den entsprechenden Rahmen verleiht.

topArbeitsgemeinschaften:

Die Arbeitsgemeinschaften finden in allen Jahrgängen für ein halbes Jahr für alle Schüler verbindlich statt. Die Inhalte werden aus den Bereichen Kultur, Sport, Medien und Werken von den Schülern selbst gewählt. Als Möglichkeiten der Darstellung des Erlernten und Erworbenen bieten sich die Schulentlassfeier und der erste Schultag für die neuen fünften Klassen an. Hierbei sind die Ergebnisse aus den Arbeitsgemeinschaften fester Bestandteil für die Programmgestaltung.

Die Arbeitsgemeinschaften können zusätzlich von außerschulischen Partnern mitgestaltet werden und verstärken bei den Schülern Spaß, Fröhlichkeit und Kreativität.

topAußerschulische Partner:

Bei unserer täglichen Arbeit werden wir von Institutionen und Vereinen unterstützt. Diese Hilfe nehmen wir gerne an und fordern sie sogar teilweise. Folgende Partner helfen uns bei der Arbeit mit unseren Schülern:

  • SBH-West: Betreuung ausländischer Jugendlicher
  • KOMMA: Beratung bei der Berufswahl (siehe Berufswahlvorbereitung)
  • Mädchenzentrum: Selbstbehauptung, spezielle Probleme
  • DRK (Deutsches Rotes Kreuz)
  • Spielkeller des Jugendamtes
  • verschiedene Sportvereine des Stadtteils

topAußerschulische Wettkämpfe:

Mehrmals im Schuljahr treten unsere Schulmannschaften bei außerschulischen Wettkämpfen an. Der Fußball und die Vielseitigkeitskämpfe der Leichtathletik auf Stadt- und Kreisebene stehen hier im Vordergrund.

Wichtig ist für uns nicht nur der sportliche Erfolg, sondern die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen, unsere Schule angemessen nach außen zu vertreten und ein Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Schülern zu vermitteln.

topBerufswahlvorbereitung:

Dieser Punkt hat an unserer Schule einen extrem hohen Stellenwert. Für unsere Schüler und Schülerinnen gibt es einen speziellen Beratungslehrer, der sich um Bewerbungen, Lebensläufe, Stellensuche kümmert.

Jeder Schüler hat die Möglichkeit, Fragen zur individuellen Berufswegplanung und Ausbildungsplatzfindung in Beratungsstunden (angeboten durch Beratungslehrer, Berufsberater des Arbeitsamtes und Mitarbeiter von Inbit (Berufseinstiegsbegleiter) zu stellen. Er erhält Hilfe bei der Erstellung seiner Bewerbungsunterlagen (zusätzlich zum Deutschunterricht) und Informationen zu Eignungstests und Vorstellungsgesprächen.

Zweimal während der Schullaufbahn findet für unsere Mädchen und Jungen ein Praktikum statt (Klasse 9 und 10), in dem Erfahrungen mit Arbeit überhaupt und mit dem gewünschten Beruf im speziellen Fall gemacht werden. Auch hierbei werden die Schüler vom Klassenlehrer, Wirtschaftslehrelehrer und Beratungslehrer betreut, die auch Ansprechpartner bei Problemen mit den Betrieben sind.

Betriebserkundungen im Rahmen der Berufswahlvorbereitung runden die Vorbereitung auf das Arbeitleben ab.
Bereits im zweiten Halbjahr der Klasse 8 sowie im zweiten Halbjahr der Klasse 9 werden während einer Berufsorientierungswoche in Zusammenarbeit mit Inbit Tage zur Lebens- und Berufsorientierung durchgeführt.

Die Zusammenarbeit mit dem BIZ (Berufsinformationszentrum) und dem Arbeitsamt sowie der Besuch von Informationsbörsen werden an unserer Schule groß geschrieben.

Die Eltern werden verbindlich zu zwei Beratungsterminen während des Berufsfindungsprozesses ihrer Kinder eingeladen (Beratungslehrer/in, AW-Lehrer/in, Klassenlehrer/in, Arbeitsamt).

Berufswahlvorbereitung bedeutet auch, sich um gleiche Chancen für jede Nationalität und jedes Geschlecht zu kümmern, aber auch, den Jugendlichen klarzumachen, dass sie sich an die Erfordernisse des Arbeitsmarktes anpassen müssen.

topEinschulung:

Den freundlichen und fairen Umgang miteinander erleben unsere Mädchen und Jungen bereits bei der Einschulung in unsere Schule. Diese findet in angemessenem Rahmen, möglichst mit ihren Eltern, statt.

Bei den Programmpunkten versuchen wir, möglichst vielen Kulturen gerecht zu werden, sowohl deutsche Musik, Tänze und Theaterstücke als auch nach Möglichkeit ausländische Musik, (Folklore)-Tänze zu zeigen.

Hier, wie auch bei der Entlassfeier, zeigt sich der Erfolg der während des Schuljahres arbeitenden AG`s und Wahlpflicht-Gruppen, die Musik, Tanz und Theater für solche Anlässe vorbereiten.

topElterngespräche:

Für Elterngespräche stehen die Lehrerinnen und Lehrer nach Vereinbarung zur Verfügung. Nicht nur an den Sprechtagen können sie Auskunft bekommen, sondern auch zu den Sprechzeiten der Lehrer(innen), es wird telefonisch Kontakt gehalten, teilweise finden Hausbesuche statt. Schüler und Lehrer erwarten, dass Elternarbeit keine Einbahnstrasse ist, sondern dass Eltern aktiv mitarbeiten, dass sie sich um das Wohl ihres Kindes kümmern, mit den Lehrern zusammenarbeiten und notwendige Regeln akzeptieren und ihren Kindern vermitteln.

topElternsprechtage:

Elternsprechtage finden zweimal in jedem Schuljahr statt. Hier haben Eltern Gelegenheit, sich über den Leistungsstand ihres Kindes sowie über das Sozialverhalten zu informieren. Während dieser Sprechtage sollten sich die Eltern auch über die von uns als wichtig angesehenen Leitsätze informieren, da sie diese Werte unbedingt mittragen müssen, um eine gute Entwicklung ihres Kindes zu gewährleisten.

Wir legen Wert darauf, dass diese Sprechtage intensiv wahrgenommen werden, da wir die Eltern nicht aus ihrer Verantwortung für ihr Kind entlassen können (und wollen), daher findet zum Ende des ersten Schulhalbjahres die Zeugnisausgabe in Form eines Eltern-Schüler-Sprechtages statt (Die Ausgabe erfolgt nur an die Erziehungsberechtigten). Diese Art der Zeugnisausgabe erhöht die Verbindlichkeit des Erscheinens, gibt Aufschluss über Arbeitsverhalten, Sozialverhalten und Leistung und ermöglicht konkrete Absprachen. Besonders wichtig finden wir es, mit den Eltern ins Gespräch zu kommen.

topErste Hilfe:

Trotz eines gut ausgebauten Sanitäts- und Rettungsdienstes in Deutschland ist es nach wie vor wünschenswert und notwendig, möglichst viele Menschen in die Lage zu versetzen, erste Hilfe leisten zu können, sei es zu Hause, auf der Straße, am Arbeitsplatz, in der Schule und auch im Freizeitbereich.
An der Hauptschule im Schulzentrum Brauck erfolgt die Ausbildung in der Ersten Hilfe in enger Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband Recklinghausen, Ortsverband Gladbeck, der auch die Zertifikate ausstellt.

In Abweichung von den Mindestbedingungen, die nur acht Doppelstunden vorsehen, wurde der Kurs an unserer Schule dem zeitlichen Rahmen der Unterrichtsstunden angepasst. Die Inhalte des Kurses werden didaktisch-methodisch aufbereitet und den Bedürfnissen der Schüler angepasst.

topFördermaßnahmen:

Die Schule bietet Fördermaßnahmen in den Hauptfächern an. Dieser Förderunterricht findet gleichermaßen für leistungsstarke und leistungsschwache Schüler statt, er erstreckt sich über ein halbes Jahr und ist für die teilnehmenden Schüler verbindlich. Die Planung muss sich nach den Bedürfnissen der Schüler richten, daher ist die Einrichtung der Fachförderung flexibel. Die Schüler werden in Absprache mit den Erziehungsberechtigten den einzelnen Gruppen zugeordnet. Unser Förderkonzept sieht folgendermaßen aus:

Seiteneinsteiger (Sprachanfänger) andere Schüler
Auffangklasse Anschlussförderung schwache stärkere
16 Std. Deutsch etwa 6 - 10 Std.
Förderunterricht Klasse 5/6: Klasse 7:
3 - 4 Std.
Mathematik LRS Mathematik und
3 - 4 Std. Englisch Deutsch als Vorrang vor
Fachunterricht SST

Mathematik Englisch E-Kurs
2 Std. Sport Klasse 9:
ansonsten:
Teilnahme am Unter Englisch D, M, E Qualif.
Kl. 10 Typ B
richt einer Regelklasse (nach Zuordnung)

Je eine Stunde ist in Klasse 9 für weitere Förderung vorgesehen und wird zusätzlich zum normalen D, M oder E-Unterricht im Klassenverband erteilt.

top

topFörderverein:

Der Verein verfolgt das Ziel, der Hauptschule im Schulzentrum Gladbeck-Brauck bei ihren Aufgaben in ideeller und materieller Weise zur Seite zu stehen. Zu seinen Aufgaben gehören die Kontakte zur Schulleitung, zur Elternschaft, zum Schülerrat und zu öffentlichen Stellen. Durch die Unterstützung des Vereins werden möglich:

Anschaffungen zusätzlicher Unterrichtsmittel
Hilfe bei schulischen Veranstaltungen wie Schulfesten, Sportveranstaltungen, Projekttagen
Unterstützung bei Klassenfahrten, Wanderungen u. Ä. ...
unter Berücksichtigung bedürftiger Kinder. Ausgeschlossen ist die finanzielle Unterstützung bei Dingen, für die der Schulträger die Kosten übernehmen muss.

topGemeinsames Frühstück:

Es findet (mehrmals im Schuljahr) ein gemeinsames Frühstück statt. Dieses hat den Sinn, zu einem vernünftigen Essen (Essmanieren, gesundes Frühstück, Vermittlung von Esskultur) zurückzufinden, ferner sollen der Zusammenhalt der Klasse sowie ein geregeltes Miteinander geschult werden.

topHausordnung:

An unserer Schule existiert eine Hausordnung (siehe vorne!). Diese wurde von der Schulkonferenz (Vertreter von Eltern, Schülern und Lehrern) verabschiedet. Sie enthält Vorschriften, die für ein problemloses vernünftiges Miteinander unerlässlich sind. Nur durch die Einhaltung der Hausordnung kann Problemen vorgebeugt werden, können Sach- und Personenschäden vermieden werden, kann ordnungsgemäßer Unterricht gewährleistet werden.

Bei Nichteinhaltung der Hausordnung werden Maßnahmen ergriffen, um die o.g. Punkte als besonders wichtig herauszustellen. Bei besonders gravierenden Verstößen können Maßnahmen nach der ASchO (Allgemeine Schulordnung des Landes NRW) ergriffen werden. Eine "Kurzfassung" der existierenden umfassenden Hausordnung wird noch erstellt und in jeder Klasse deutlich sichtbar angebracht.

topInformatik:

Computer und Internet sind aus der alltäglichen Erfahrungswelt nicht mehr wegzudenken. Der Eintritt in das Berufsleben wird ohne entsprechende Grundkenntnisse in anspruchsvolleren Berufen äußerst schwer werden.

An der Hauptschule im Schulzentrum Brauck werden den Schülern Grundkenntnisse (teilweise auch weiterführende Kenntnisse) in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und in der Bedienung und im Umgang mit dem Internet beigebracht.

Wir verfügen inzwischen über moderne Computer und eine Internetverbindung, sodass wir unseren Mädchen und Jungen eine moderne Grundbildung zukommen lassen können.

Die Informatikausbildung findet gestaffelt nach Jahrgängen während des Wahlpflicht-Unterrichts und in AG's statt. Wir führen ebenfalls einen speziellen Informatik-Kurs für Mädchen durch, bei dem sich Mädchen nicht den manchmal überheblichen Kommentaren von Jungen ausgesetzt fühlen.

topJugendgerichtshilfe:

Die Zusammenarbeit mit der Jugendgerichtshilfe beginnt in der Klasse 8. Den Schülern sollen die Folgen von strafbaren Handlungen verdeutlicht werden, um sie auch auf diese Art und Weise von ebensolchen strafbaren Handlungen abzuhalten.

Auch in den weiteren Schuljahren findet Gewaltprävention u.a. durch Besuch von Gerichtsverhandlungen statt.

topKennenlernfahrt / Spielefest:

Zu Beginn des Schulbesuches an unserer Schule finden im 5. Schuljahr Kennenlernfahrten bzw. Spielefeste statt, bei denen der soziale Zusammenhalt der Klassen gefördert werden soll. Während des Spielefestes sollen Sport und Spiel alle Kulturkreise ansprechen, eventuelle Verpflegung soll wie immer multikulturell sein.

topKinderfest:

Ein Spielefest aus Anlass des internationalen Kinderfestes am 23. April soll alle zwei Jahre durchgeführt werden. Die Klassen 5 bis 7 sollen hieran in Zusammenarbeit mit der SBH und dem Spielkeller beteiligt werden. Verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung sind die KlassenlehrerInnen und die Lehrkräfte für die Muttersprachen Türkisch und Arabisch.

Wir versprechen uns von diesem internationalen Kinderfest eine bessere soziale Einbindung der Schüler unserer Schule und ein besseres gegenseitiges Verständnis für die jeweils andere Kultur.

topKlassenfahrten:

Klassenfahrten sind Bestandteil der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule. Sie haben den Zweck, frei von organisatorischen Zwecken des Unterrichts das soziale Miteinander zu fördern und das gegenseitige Verständnis zu schulen. Vorurteile werden abgebaut, Mitschüler werden in anderen Situationen neu erlebt.
Zudem ist ganzheitliches themenorientiertes Arbeiten in anderen Unterrichtsformen als in der Schule möglich.

Folgendes Modell zur Durchführung von Klassenfahrten ist für unsere Hauptschule vorgesehen:

Klasse 5, evtl. in Klasse 6, 1.Halbjahr 3 bis 5 Tage;
Klasse 7, mehrere Tage;
Klasse 9, 2. Halbjahr 5 Tage; als Abschlussfahrt.
Klasse 10 es finden klassenübergreifende freiwillige Angebote statt.

Die Teilnahme an Klassenfahrten ist für alle Mädchen und Jungen rechtlich verbindlich.

Die Termine wurden, ebenso wie die zeitliche Dauer, von der Schulkonferenz festgelegt. Die Klassenfahrten werden so geplant, dass der finanzielle Rahmen die finanziellen Möglichkeiten der Eltern nach Möglichkeit nicht übersteigt. Durch die zeitliche Festlegung ist es möglich, rechtzeitig für eine solche Klassenfahrt anzusparen. Bei der Planung der Klassenfahrten wird darauf geachtet, dass Unterbringung und Verpflegung von niemandem beanstandet werden kann.
Diese Fahrten sind Bestandteil des Schulprogramms und haben somit verbindlichen Charakter für alle Beteiligten. Abweichungen sind nur in begründeten Ausnahmefällen möglich.

toptopMädchenarbeit:

Mädchen leiden nach wie vor unter Arroganz von Mitschülern, "Anmache", Missachtung und fehlender Anerkennung. Wir stärken das Selbstbewusstsein der Mädchen und geben ihnen damit eine Möglichkeit zu einem selbstbestimmten Leben.

Besonders die Mädchen unseres Stadtteils brauchen eine besondere Aufmerksamkeit, einen Ort der Begegnung und des Gesprächs, der Geborgenheit und des Vertrauens, um sich ihrer Möglichkeiten bewusst zu werden.

Nur durch eine neue Offenheit ihrer eigenen Rolle gegenüber können sich Mädchen von beschränkenden Klischees abwenden, ihr Interesse auch auf nicht "mädchentypische" Berufe und Tätigkeiten ausweiten und einen besseren Start in das Berufs- und Erwachsenenleben bekommen.

Konkret schlagen sich diese Ziele in folgenden Angeboten nieder:

  • Selbstbehauptungstraining
  • Woche (Tage) zur Lebens- und Berufswegplanung
  • Gesprächskreis in Zusammenarbeit mit dem Mädchenzentrum
  • Computerkurs

topProjektwochen:

In regelmäßigen Abständen (in der Regel alle zwei Jahre) finden an unserer Schule Projektwochen zu einer vorher festgelegten Thematik (z.B. Schulraumgestaltung, Schulhofgestaltung, Sinnesschulung, Gewaltprävention, Sport und Spiel) statt. Während dieser Projektwochen arbeiten unsere Mädchen und Jungen in klassenübergreifenden Verbänden, mehr oder weniger nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen. Hierbei sollen die sozialen Komponenten gestärkt und der Umgang miteinander verbessert werden. Alle sechs Jahre wollen wir eine Projektwoche durchführen, die das Zusammenleben verschiedener Kulturen zum Thema hat.

topSchulentlassung:

Wie die Einschulung wird auch die Schulentlassung in angemessenem Rahmen durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler sollen den Übergang in das "wahre" Leben als bedeutenden (einmaligen) Schritt begreifen und in Erinnerung behalten.

Wie bereits erwähnt werden hierbei Tänze, Musik und Theaterstücke aufgeführt, die mehreren Kulturen entspringen, und die während des Schuljahres in AG's und WP-Gruppen erarbeitet werden.

Der 9.Jahrgang übernimmt die Bewirtung und die Gestaltung des äußeren Rahmens.

toptopSchwimmunterricht:

Der Schwimmunterricht wird an unserer Schule im 5. Jahrgang ganzjährig durchgeführt. Die allgemeine körperliche Beanspruchung wirkt den durch Bewegungsarmut entstandenen körperlichen Mängeln entgegen und ermöglicht vielen Schülern die Teilnahme an schulübergreifenden Schwimmfesten.

Die sporadische Durchführung von Nichtschwimmerkursen im 5. Schuljahr ermöglicht es den Schülern, den Schwimmsport während ihrer Schulzeit sowohl sportlich als darüber hinaus auch freizeitrelevant zu erleben. Die Teilnahme am Schwimmunterricht ist für alle Schüler verpflichtend, es sei denn, es wird aus gravierenden Gründen eine Befreiung ausgesprochen.

topTanz AG :

In einem unserer pädagogischen Grundgedanken wird das geregelte Miteinander angesprochen. Eine Möglichkeit, dieses Mit- statt Gegeneinander einzuüben bietet unsere Tanz AG. Hier haben unsere Schüler Gelegenheit, ihre Gefühle auszudrücken, mit- statt gegeneinander zu arbeiten, sich der Stimmung der verschiedenen Musikrichtungen hinzugeben, kreativ zu arbeiten.

Ein weiterer positiver Gesichtspunkt beim Tanzen ist die Tatsache, dass hier der Schüler "nebenbei" erfährt, welche Art von Musik welche Stimmung auslösen kann, wie Musik das menschliche Verhalten steuern kann.

Nicht vergessen darf man den Aspekt des Einflusses auf das Leben nach der Schule. In Diskotheken, bei Tanzveranstaltungen und natürlich auch in Tanzschulen können Kontakte geknüpft werden, die für das soziale Miteinander wichtig sind.

Es werden folgende Tänze und Tanzformen eingeübt:

  • Rock`n`Roll (auch unter sportlichem Aspekt)
  • Partytänze
  • Disco - Fox
  • exemplarische Tänze (z.B. Cha cha cha, Rumba) aus dem Standard- und Lateintanz-Repertoire.

Das Erarbeitete wird bei Schulfeiern, Einschulung, Schulentlassung und Grundschultagen vorgeführt.

topTheater AG (wir spielen Theater):

Durch kleine Spielimprovisationen machen die SchülerInnen erste Erfahrungen im "Theater spielen". Sie studieren kurze Theaterstücke ein und führen sie auf. Schwerpunkt der Arbeit sind das Einüben von Mimik und Gestik und das Anfertigen von Requisiten und Kostümen. Daneben werden den Kindern Theaterbesuche angeboten, die ihnen die Möglichkeit geben, "hinter die Kulissen" zu schauen und Motivation für die eigene Arbeit zu erlangen. Der Besuch eines Theaterstückes als Freizeitbeschäftigung soll als Gesichtspunkt nicht vernachlässigt werden.

Die Theater AG leistet einen besonderen Beitrag zur Sprech- und Ausdrucksfähigkeit unserer Kinder.

topTürkeifahrt:

Unsere Schule unterhält eine Schulpartnerschaft mit einer Schule in Fetihye (Türkei). Alle zwei Jahre planen wir eine klassenübergreifende Fahrt (Klassen 10) nach Fetihye, in den dazwischenliegenden Jahren haben wir eine Schulklasse aus Fetihye zu Gast.
Durch diese Austauschfahrt, die einen notwendigen Bestandteil unserer interkulturellen Arbeit darstellt, wird eine normale Abschlussfahrt (Klasse 10) ersetzt.

Dieser internationale Austausch, bei dem die SchülerInnen in Familien wohnen, vermittelt einen Eindruck in das türkische Alltagsleben und bietet die Möglichkeit, türkische Tradition und Kultur, insbesondere das türkische Schulwesen kennen zu lernen. Um keine Ängste aufkommen zu lassen, wird versucht, jeweils einen türkisch sprechenden Schüler (Schülerin) und einen nur deutsch sprechenden Schüler (Schülerin) gemeinsam in einer Familie unterzubringen. Bei dieser Fahrt können gegenseitiges Verständnis und Hilfsbereitschaft gefördert werden in dem Sinne, Vorurteile abzubauen und auf Menschen anderer Herkunft und Nationalität offen zuzugehen.

Momentan findet der Austausch mit der Stadt Fethiye nicht statt.

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Aktuelles:

Veröffentlicht am: 02.06.2008
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